Die Hausherren kamen in dieser Partie von Beginn an nicht richtig in Fahrt.
Die Linzer hingegen starteten hellwach in dieses wichtige Hauptrundenspiel. Federführend im Angriff der Gäste waren Elmar Böhm und Andrei Klimavets.
Die HSG XeNTiS lief in den folgenden Minuten meist einem Rückstand von zwei bis drei Toren hinterher.
In der 13. Spielminute konnte Adi Omeragic mit dem Treffer zum 6:6 ausgleichen. Ab diesem Zeitpunkt zogen die Oberösterreicher jedoch wieder davon.
Die Weststeirer leisteten sich zu viele technische Fehler und vergaben zahlreiche Torchancen.
Einzig HSG-Torhüter Jovo Budovic hielt seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden im Spiel.
Mit einem 11:15 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte eröffnete der Linzer Clemens Möstel mit dem Treffer zum 16:11 für die Gäste.
Der rote Faden auf Seiten der HSG XeNTiS setzte sich jedoch fort – das größte Problem blieb der Angriff.
Zu viele verworfene Bälle und mehrere Unkonzentriertheiten ermöglichten es den Linzern, ihren Vorsprung weiter auszubauen.
Zudem erwies sich Linz-Torhüter Aleksei Kishou als nahezu unüberwindbar und glänzte an diesem Abend mit zahlreichen starken Paraden.
Kurz vor Spielende musste HSG-Rückraumspieler Alex Gollner nach einer Roten Karte vorzeitig vom Feld.
Am Spielverlauf änderte das jedoch nichts mehr – die Linzer brachten ihren Vorsprung souverän über die Zeit.
Am Ende musste sich die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat in der Sporthalle Köflach mit 19:25 geschlagen geben.
Das kommende Wochenende ist spielfrei. Am 28. März trifft die HSG XeNTiS auswärts auf den UHC Hollabrunn.
MOTM: Jovo Budovic (HSG XeNTiS); Aliaksei Kishou (HC Linz AG)
Kristian Beciri (HSG XeNTiS): „Es war ein schweres Spiel für uns. Wir haben zwar gut gekämpft, konnten aber im Angriff nicht Fuß fassen, machten dort zu viele Fehler. Die Situation für uns wird jetzt leider nicht leichter.“
Jadranko Stojanovic (HC Linz AG): „Wir lieferten heute einen unglaublichen Kampf mit einem starken Kishou im Tor. Es war ein guter Kampf, ein gutes Spiel und wir sind froh, dass wir die beiden Punkte mit nach Linz nehmen.“





