Die Partie begann rasant und zunächst auf Augenhöhe. Nach den ersten Minuten konnten sich jedoch die Gastgeber, angeführt von Radjenovic und Safranko, leicht absetzen. Die HSG XeNTiS leistete sich im Angriff zu viele Fehler und fand in der Abwehr nur selten Zugriff. In der 16. Spielminute traf Hollabrunn-Routinier Gal zur 10:7-Führung. In weiterer Folge hielten die Niederösterreicher den Vorsprung konstant bei drei bis vier Toren. Die Weststeirer rund um Horvat und Golubovic fanden kein Mittel, um entscheidend aufzuschließen. Besonders die Defensive bereitete Probleme – 20 Gegentreffer in der ersten Halbzeit waren deutlich zu viel. Mit einem 20:17 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel stabilisierte sich die Abwehr der HSG XeNTiS etwas, dafür wurden im Angriff weiterhin zu viele Chancen liegen gelassen. Dennoch kämpften sich die Gäste Tor für Tor zurück. In der 45. Minute erzielte HSG-Linksaußen Leo Langmann den Treffer zum 26:26-Ausgleich – das Spiel war wieder völlig offen. Der erhoffte Turnaround blieb jedoch aus. Stattdessen nutzten die Gastgeber die Fehler der Weststeirer eiskalt aus und setzten sich in der 56. Minute erneut deutlich auf 36:30 ab. Die HSG XeNTiS gab sich nicht auf: Angeführt von Leo Langmann startete man eine späte Aufholjagd, die in der Schlussminute noch zum 36:35-Anschluss führte. Für einen Punktgewinn reichte es letztlich jedoch nicht mehr. Damit trat die HSG XeNTiS die Heimreise mit leeren Händen an.
In der Tabelle bleibt es äußerst eng: Die HSG XeNTiS liegt aktuell auf Rang neun und ist nur zwei Punkte vom zwölften Platz entfernt. Nach einem spielfreien Wochenende warten mit den Spielen gegen Bruck/Trofaiach, Hard und Ferlach entscheidende Aufgaben im Kampf um die Playoff-Plätze.
Janos Gyurka (Trainer HSG XeNTiS):„Wir haben ein sehr schnelles Spiel gesehen, in dem wir uns im Angriff leider zu viele Fehler erlaubt haben. In der Abwehr hatte vor allem unsere linke Seite Schwierigkeiten, die Aufgaben zu erfüllen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns gesteigert und weniger Gegentore kassiert, aber genau in der Phase des Ausgleichs haben wir wieder zu viele Bälle leichtfertig verloren und Hollabrunn zurück ins Spiel gebracht. Die Schlussminuten waren sehr gut, deshalb ist es besonders schade, dass wir trotz großem Kampf keinen Punkt mitnehmen konnten.“





