Die erste Halbzeit gehörte über weite Strecken der HSG XeNTiS Lipizzanerheimat, die verletzungsgeschwächt in das Duell mit den Landeshauptstädtern ging.
Neuzugang Tumi Runarsson musste verletzungsbedingt pausieren.
Angeführt von Ivan Horvat und einem stark aufspielenden Jovo Budovic im Tor erspielten sich die Weststeirer bis zur 15. Minute einen 10:7-Vorsprung.
Auch die Defensive der HSG XeNTiS stand kompakt und machte es den Grazern schwer, zu klaren Torchancen zu kommen.
Doch die Mannschaft von Lukas Schweighofer ließ sich nicht abschütteln.
Schritt für Schritt kämpften sich die Gäste zurück und stellten bis zur Halbzeit auf 13:13.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte erwischte die HSG XeNTiS den etwas besseren Start, ehe die Grazer zunehmend das Kommando in der Sporthalle Bärnbach übernahmen.
Lukas Schweighofer, Nemanja Belos und Matic Kotar drückten dem Spiel nun ihren Stempel auf.
In der 48. Minute lag die HSG Holding Graz mit 25:21 in Führung. Doch die Weststeirer gaben sich noch lange nicht geschlagen.
Horvat und Co. kämpften sich Tor um Tor zurück und sorgten in der 56. Minute mit dem 28:28 für den erneuten Ausgleich.
Damit war für eine hochspannende Schlussphase gesorgt.
Die Entscheidung fiel schließlich erst in den letzten Sekunden: Vier Sekunden vor dem Ende traf Kilian Schranz für die HSG Holding Graz zum 29:30 und besiegelte damit die bittere Derby-Niederlage der HSG XeNTiS Lipizzanerheimat.
Nach einem umkämpften und bis zum Schluss offenen Steirerderby entführten die Grazer damit beide Punkte aus Bärnbach.
Man of the Match:
Lukas Schweighofer HSG Holding Graz, Ivan Horvat HSG XeNTiS Lipizzanerheimat.
Das HSG-Futureteam besiegte die HSG Holding Graz mit 39:31.
Bester Torschütze: Jonas Pölzl mit 10 Toren.
Lukas Schweighofer (HSG Holding Graz): „Das war ein unglaubliches Derby mit einem großartigen Kampf auf beiden Seiten.
Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und auf unseren tollen Kampf über 60 Minuten. “
Philipp Wastl (HSG XeNTiS): „Ich bin der Meinung, dass wir gut gekämpft haben und dass die Leistung besser war als gegen Atzgersdorf.
Leider waren wir in vielen Phasen des Spiels nicht konsequent genug und haben dieses Derby leider verloren. “





