Auswärtsniederlage bei den Fivers!

Die HSG XeNTiS Lipizzanerheimat konnte nach einer starken ersten Halbzeit keine Punkte aus der Hollgasse mitnehmen. Da man in der zweiten Halbzeit ordentlich unter die Räder geriet, setzte es am Ende eine 36:28-Niederlage.

Die Weststeirer fuhren am Samstag mit dem klaren „Punkteziel“ nach Wien, da jedem in der Mannschaft bewusst war, dass aktuell jeder Zähler zählt, um in die Playoffs der HLA MEISTERLIGA einzuziehen. Und genau so startete die Mannschaft von Trainer Risto Arnaudovski in dieses Aufeinandertreffen.

In den ersten Minuten war das Duell ausgeglichen, ehe sich die HSG-Mannen ab der elften Minute erstmals etwas absetzen konnten. Vor allem Ivan Horvat netzte in dieser Phase immer wieder ein. Aber auch Adi Omeragic, der später mit zehn Treffern bester HSG-Schütze wurde, sowie Milan Golubovic setzten im Angriff wichtige Akzente. Die Fivers rund um Matthias Rattensperger konnten den Rückstand jedoch wieder aufholen – so ging man mit einem Pausenstand von 17:17 in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkten die Gastgeber aus Wien hellwach, während die HSG XeNTiS den Start verschlief. Innerhalb der ersten acht Minuten zogen die Fivers mit einem 6:2-Lauf davon und begannen mit ihrem berühmt-berüchtigten Tempospiel über die zweite Welle. Die HSG XeNTiS bekam in der Abwehr kaum mehr Zugriff, und auch im Angriff machte man sich das Leben selbst schwer – Gollner und Co. schlossen zu überhastet ab und produzierten zu viele technische Fehler. Marin Martinovic und seine Wiener zogen ihren Plan konsequent durch und besiegten die HSG XeNTiS schließlich mit 36:28 in der Sporthalle Margareten-Hollgasse.

Nach dieser Niederlage hält die HSG XeNTiS bei 17 Punkten und liegt damit auf dem achten Tabellenplatz der HLA MEISTERLIGA-Hauptrunde. Am kommenden Samstag wartet bereits das nächste schwere Heimspiel: Um 19 Uhr gastiert der HC Linz AG in der Sporthalle Köflach.

 

Paul Kreidl (HSG XeNTiS): „Nach einer starken ersten Hälfte haben wir leider in der zweiten Halbzeit – vor allem in der Abwehr – den Faden verloren. Das war wahrscheinlich größtenteils darauf zurückzuführen, dass unser Abwehrchef Kristian Beciri ausgefallen ist. Im Angriff waren wir dann zu überhastet und machten einige technische Fehler. Dadurch kamen die Fivers in ihr Tempospiel. Danach war es für uns schwer, uns zurückzukämpfen.“