Im kommenden Steirer-Derby treffen wir als aktuell Tabellenletzter mit zwei Punkten zu Hause auf den tabellendritten Bruck. Tiefer in den Keller kann es für uns als Hausherren nicht mehr gehen, daher haben wir nichts zu verlieren und gehen trotz des vermeintlichen Klassenunterschiedes mit Zuversicht in das Derby.
Mit Alexander Gollner ist einer der zuletzt noch zahlreich verletzten Eigenbauspieler wieder fit und bei Patrick Palmstingl können wir auf eine weiter ansteigende Formkurve hoffen, hat er doch bei seinen letzten Einsätzen eine Top Leistung rechts außen gezeigt.
Die erste Halbzeit gegen Krems im letzten Auswärtsspiel ist abgehakt, die um Klassen bessere Leistung in der zweiten Halbzeit mit 22 Treffern gegen den Tabellenführer und plus sechs Tore in Hälfte zwei soll als Vorlage gegen Bruck von Beginn weg dienen.
Es bleibt das Ziel, die zwei Punkte in der Weststeiermark zu verteidigen und es den Bruckern so schwer als möglich zu machen.
Daher zählen wir wieder auf die Unterstützung der weststeirischen Handballfans, die den Gästen in der Bärnbacher Halle beim ORF Livespiel so richtig einheizen dürfen.
Unsere Jungs wollen zeigen, dass sie bis jetzt unter ihrem Wert geschlagen wurden, haben in der Länderspielpause keinen Urlaub gemacht und sich stattdessen auf die nächsten Spiele vorbereitet.
Alexander Gollner | HSG XeNTiS Rückraum Mitte:
„It’s Derby-Time! Jeder ist natürlich heiß auf ein Derby, die Stimmung ist dann immer ganz anders und am Samstag holen wir uns zwei Punkte gegen Bruck! Bruck ist natürlich kein einfacher Gegner, sind individuell gut. Wir müssen unser Spiel ruhig durchspielen und auf unsere Chancen warten. Nach meiner langen Verletzungspause hat in den ersten beiden Spielen, wo ich wieder auflaufen konnte, noch die Abstimmung gefehlt. Jetzt trainiere ich die fünfte Woche wieder voll mit, da funktioniert vieles wieder besser. Gegen Krems ist vor allem in der zweiten Hälfte einiges wieder besser gelaufen und am Samstag gibt es wieder vollen Einsatz“
Risto Arnaudovski | Coach HSG XeNTiS:
„Gegen Krems bin ich trotz der Niederlage vor allem mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden, da haben wir wieder den Willen und den Mannschaftsgeist gesehen. Plus sechs Tore in der zweiten Halbzeit gegen Krems haben noch nicht viele geschafft. In der ersten Halbzeit wurden wir aber vom Tempo der Kremser überrollt und wir sind nicht ins Spiel gekommen. Aber am Ende war ich mit der zweiten Hälfte dann wieder zufrieden. Aus den beiden verschiedenen Gesichtern unserer Mannschaft müssen wir unsere Lehren ziehen und möglichst viel von den positiven Erkenntnissen für das Derby gegen die Füchse mitnehmen. Natürlich respektieren wir Bruck und uns ist auch klar, dass wir nur gewinnen können, wenn wir mehr als hundert Prozent geben. Ich hoffe, dass viele Fans in die Halle kommen und uns beim Derby unterstützen!"





