Rückrundenstart

gegen den HC Hard!

Die Vorarlberger sind für den Österreichischen Handball so etwas wie die Mannschaft der Stunde:

Die Sensation schafften sie mit dem Aufstieg im Europacup gegen Skjern, einer Spitzenmannschaft aus dem Land des Weltmeisters Dänemark. Auswärts könnte man das Match im 7 m-Werfen gewinnen! Herzliche Gratulation dazu!

Da erinnert man sich auch gerne mal an eine andere Sensation gegen eine dänische Klubmannschaft zurück. Am 13.11.1994 gewinnt die HSG REMUS Bärnbach-Köflach als erste österreichische Mannschaft auf dänischem Boden im Hinspiel gegen GOG Gudme. Das war zur damaligen Zeit ebenfalls eine große Sensation.

Aber nun zurück zu Hard, zu der Mannschaft, die momentan am dritten Tabellenplatz der spusu LIGA zu finden ist. Nach dem Auswärtserfolg im Europacup in Skjern, gewannen die Vorarlberger in Krems, verloren dann aber in der neunten Hauptrunde der spusu LIGA im Heimspiel gegen Sparkasse Schwaz HANDBALL TIROL denkbar knapp mit 26:27 (11:17). Im dritten Spiel innerhalb von sechs Tagen ging den Vorarlbergern die Kraft aus, schuld daran waren auch die Verletzungen von Zeiner, D. Schmid und Zmavc.

Der ALPLA HC Hard reagierte und verpflichtete kurzfristig den 27-jährigen Kroaten Bruno Kozina. Bruno Kozina ist der jüngere Bruder des ehemaligen ALPLA HC Hard-Kreisläufers Kresimir Kozina (Frischauf Göppingen). Der 1,85 m große Rechtshänder ist im Rückraum und in der Abwehr universell einsetzbar. In der kroatischen Liga spielte Bruno Kozina in Rijeka, Karlovac und Buzet. 2014 wechselte der 27-Jährige zu den Kadetten Schaffhausen in die Schweiz. In der darauffolgenden Saison wurde der Rückraumspieler mit Ligakonkurrent RTV Basel Torschützenkönig in der Swiss Handball League. Eine Saison spielte Bruno Kozina beim französischen Erstligisten Rennes, bevor er wieder nach Basel zurückkehrte.

Alles in allem ist der Kader für die österreichische Liga trotz der Ausfälle noch immer was Besonderes.

Das erste Spiel in Hard wurde Anfang September 25:30 verloren. Das Team von Trainer Milan Vunjak hat voll dagegengehalten und nur zu Beginn Respekt vor dem Meisterschaftsfavoriten gezeigt.

Auch jetzt im Heimspiel wird es darauf ankommen, den Kampf aufzunehmen und so lange wie möglich in Schlagdistanz zu den Vorarlbergern zu bleiben, um eventuell eine Sensation zu schaffen.

Spielbeginn in der Köflacher Sporthalle ist am Freitag um 19.00 Uhr.

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