Interview

Im November haben wir nun unsere beiden Tormänner Lukas Albrecher und Peter Szabo vor das Mikrofon gebeten. Sie halten Woche für Woche bei den Spielen das Tor unserer Mannschaft möglichst rein, nun erzählen Sie uns aber ein bisschen mehr über sich. Lukas Albrecher, der eingefleischte Weststeirer und sein Kollege Peter Szabo mit 38 Jahren der ungarische Routinier in der Mannschaft.

HSG REMUS:
Luki, Abo, herzlichen Dank dafür, dass ihr uns heute ein bisschen mehr über euch erzählen werdet. Dass ihr das Tor unserer Mannschaft hütet, ist ja bestens bekannt, aber was macht ihr beide beruflich, was ist eure Ausbildung?
Lukas:
Ich habe nach der Hauptschule die HAK Voitsberg besucht, dort auch die Matura absolviert und bin nun bei der Sparkasse Söding als Kundenberater tätig.
Peter:             
Ich habe ein dreijähriges Colleg mit dem Diplom für Stadtplanung abgeschlossen, danach war ich Handballprofi und bin nun auch Lagerarbeiter.

HSG REMUS:                       
Was sind eure Hobbies, wenn neben Arbeit und Handball noch Zeit bleibt?
Lukas:                      
Ich höre gerne Musik, gehe ins Kino und treffe mich mit Freunden.
Peter:                         
Auch ich höre gerne Musik, schau mir gute Filme an und genieße die Zeit mit meiner Familie.

HSG REMUS:                       
Habt ihr auch Vorbilder im Handball bzw. wer zählt zu euren Lieblingsspielern?
Lukas:                                   
Mattias Andersson, Torwart bei SG Flensburg-Handewitt und im schwedischen Nationalteam.
Peter:                         
Nandor Fazekas, ungarischer Tormann. Er spielte 224 mal für das ungarische Nationalteam.

HSG REMUS:           
Dass unsere HSGBK euer Lieblingsverein ist, davon gehen wir jetzt mal aus. Welcher Verein ist aber daneben euer Lieblingsverein?
Lukas:                       
Ich bleibe Bärnbach treu, ATUS Bärnbach zählt zu meinen Lieblingsvereinen, sowie der GAK.
Peter:                         
Mein Lieblingsverein neben der HSGBK ist KC Veszprem.

HSG REMUS:                       
Was zählt zu euren Lieblingsspeisen und was trinkt ihr am Liebsten?
Lukas:                      
Steak und Espresso
Peter:                        
Fleisch mit Salat und Leitungswasser

HSG REMUS:                       
Wo trifft man euch an, wenn ihr nicht gerade in der Sporthalle seid?
Lukas:                      
Bei der Arbeit, im Bett und im Sommer im Schloßbad
Peter:                         
Zuhause, bei der Arbeit,  im Sommer im Schlossbad bzw. im Winter beim Skifahren

HSG REMUS:                       
Lukas, welches sportliche Ziel möchtest du noch unbedingt erreichen?
Lukas:                      
Mein Ziel ist es, mit der HSBK nochmal in der HLA zu spielen und wieder den Titel der steirischen Nummer 1 im Handballsport zurückzuerobern.

HSG REMUS:                       
Peter, was waren deine größten Erfolge in deiner Laufbahn?
Peter:                         
Im Jahr 1998 habe ich mit Veszprem in der Champions League gegen Barcelona gespielt und 2009 wurde ich mit Ungarn 2. bei den Beachhandball World Games

HSG REMUS:                       
Ohne was kommt ihr beide in eurem Leben nicht aus?
Lukas:                       
Ohne meine Familie und meine Freunde.
Peter:                         
Das Wichtigste, ohne das ich nicht auskomme, sind meine Familie und die Gesundheit.

HSG REMUS:                       
Beschreibt euch in drei Worten!
Lukas:                       
ehrgeizig, humorvoll und offen
Peter:                         
familiär, sportlich und hungrig

HSG REMUS:                       
Was darf bei euch vor einem Match nie fehlen?
Lukas:                       
Bei Kaffe und Musik (Britpop, Rock) bereite ich mich auf das Spiel vor.
Peter:                         
Ich benötige vor jedem Match meinen Kaffee.

HSG REMUS:                       
Wie und wann seid ihr zum Handball gekommen?
Lukas:                      
Bis zum 10. Lebensjahr spielte ich beim ATUS Bärnbach Fußball, danach bin ich über den Schulhandball bzw. durch meinen Vater zum Handball gekommen. Zuerst spielte ich am Feld,  das war mir aber zu langweilig, und so bin ich dann ins Tor gegangen.
Peter:                        
Bis zum 10.Lebensjahr spielte ich nur in der Schule Handball, danach wechselte ich zum Verein. Mit 14 bin ich dann nach Veszprem gekommen.

HSG REMUS:                       
Was sind eure Gedanken vor einem 7-Meter-Wurf bzw. studiert ihr die gegnerischen 7-Meter-Werfer vor den Spielen?
Lukas:                      
Ja wir schauen uns die gegnerischen Werfer auf Video an. Vor einem 7-Meter rufen wir das im Gedanken wieder auf, um uns auf die Wurfvarianten des Schützen einstellen zu können.

HSG REMUS:                       
Welche Tipps könnt ihr Nachwuchstormännern (-frauen) geben?
Peter:                        
Trainiert fleißig, habt keine Angst im Tor und das Wichtigste ist das Torwarttraining! Nehmt Tipps, aber auch Kritik vom Trainer oder von älteren Torleuten an, nach meinem Lebensmotto: „Arbeit lügt nicht“!

HSG REMUS:                       
Vielen Dank, dass ihr beide euch die Zeit genommen habt unsere Fans ein bisschen mehr über euch erfahren zu lassen.